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6 Stereo-Mikrofoniertechniken, die Sie heute anwenden können

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Read Time: 4 mins
This post is part of a series called How to Choose and Use Microphones.
Microphone Technique for Vocalists
Open Mic: Tell Us About Your Favorite Microphone

German (Deutsch) translation by Jaques Donnez (you can also view the original English article)

Zweimal im Monat lassen wir einige unserer Lieblingsbeiträge aus der Geschichte von Audiotuts+ wieder aufleben. Dieses Tutorial wurde erstmals im August 2008 veröffentlicht.

Die Stereomikrofonierung ist eine großartige Möglichkeit, den Eindruck von Tiefe bei der Aufnahme eines Instruments zu verstärken. Hier sind sechs Stereo-Mikrofontechniken, die Sie heute ausprobieren können. Wir beginnen mit den Grundlagen und gehen dann zu einigen spannenden Optionen über.

Bevor Sie loslegen

Eine Sache, auf die man bei Stereoaufnahmen achten sollte, ist die Phasenauslöschung. Bei der Verwendung eines Abstandspaars kann dies ein Problem darstellen. Phasenauslöschung tritt auf, wenn zwei Versionen desselben Tons, die zu leicht unterschiedlichen Zeiten auftreten, zusammengemischt werden. Das Ergebnis ist, dass sie sich gegenseitig auslöschen, wenn ein Signal eine positive Amplitude und das andere eine negative Amplitude hat, und dass sie sich gegenseitig verstärken, wenn beide Signale in die gleiche Richtung gehen.

Wenn zwei Signale phasenverschoben sind, werden Sie ein Verzerrungsgeräusch wahrnehmen, und wenn die beiden Signale um 180 Grad phasenverschoben sind, werden Sie Stille hören. Sie werden dies nicht bemerken, wenn die beiden Signale hart nach links und rechts verschoben sind. Um Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie also immer in Mono prüfen.

Die Wahrscheinlichkeit von Phasenproblemen lässt sich minimieren, indem man deckungsgleiche Paare verwendet (bei denen die beiden Mikrofone sehr nahe beieinander liegen) oder die 3:1-Regel anwendet (die Mikrofone sind dreimal so weit voneinander entfernt, wie sie von der Schallquelle entfernt sind).

Phase CancellationPhase CancellationPhase Cancellation

Abgelegene Paare

Spaced-Pair-Mikrofonierung ist genau das, was der Name schon sagt. Zwei Mikrofone mit Nierencharakteristik werden im Abstand zueinander platziert, um zwei unterschiedliche Aufnahmen desselben Instruments zu erzeugen. Ich schlage vor, zwei Stellen am Instrument auszuprobieren, die unterschiedliche Klangfarben erzeugen. Bei einer Gitarre können Sie zum Beispiel ein Mikrofon am Steg und eines am Sattel anbringen.

Spaced PairSpaced PairSpaced Pair

X-Y

Bei der X-Y-Konfiguration werden zwei Mikrofone mit Nierencharakteristik verwendet und die Köpfe im 90-Grad-Winkel zueinander aufgestellt. Das Ergebnis ist, dass das Mikrofon auf der linken Seite die rechte Seite des Raums und das Mikrofon auf der rechten Seite die linke Seite des Raums aufnimmt.

X-YX-YX-Y

Blümlein Paar

Das Blumlein-Paar ähnelt der X-Y-Technik mit einer Variation. Es werden zwei bidirektionale Mikrofone im 90-Grad-Winkel verwendet. Das Ergebnis dieser Technik ist, dass ein Mikrofon die vordere linke und hintere rechte Seite des Raums aufnimmt, während das andere die vordere rechte und hintere linke Seite des Raums aufnimmt. Diese Technik ist am besten geeignet, wenn Sie einen gut klingenden Raum für die Aufnahme haben.

Blumlein PairBlumlein PairBlumlein Pair

ORTF

Das ORTF-Verfahren ist nach der französischen Fernseh- und Rundfunkkommission benannt, die es erfunden hat (Office de Radiodiffusion-Télévision Française). Es handelt sich dabei um eine binaurale Mikrofontechnik, d. h. sie soll die Reaktion Ihrer beiden Ohren annähernd wiedergeben. Bei der ORTF-Technik werden zwei Nierenmikrofone in einem Winkel von 110 Grad aufgestellt, wobei die Köpfe 17 cm voneinander entfernt sind. Das Schöne an dieser Technik ist, dass die Mikrofonierung so einfach sein kann, dass man sich im Raum bewegt, bis es gut klingt, und dann die Mikrofone dort platziert, wo der Kopf war.

ORTFORTFORTF

Mittelseite

Bei dieser Technik wird ein Nierenmikrofon auf die Schallquelle gerichtet und ein bidirektionales Mikrofon senkrecht zum Nierenmikrofon platziert (so dass es die Seiten des Raums aufnimmt). Sie werden jeweils auf einer Spur aufgezeichnet. Die Spur mit dem bidirektionalen Mikrofon wird dann kopiert und die Phase wird auf der Kopie invertiert. Die beiden bidirektionalen Spuren werden dann hart nach links und rechts geschwenkt, während das Nierenmikrofon in die Mitte geschwenkt wird. Durch Anpassen der relativen Lautstärke des Nierenmikrofons können wir steuern, wie nah oder weit entfernt das aufgenommene Instrument klingt.

Hinweis: Diese Technik funktioniert nur in Stereo. Bei der Wiedergabe in Mono heben sich die beiden bidirektionalen Spuren gegenseitig auf.

Mid-sideMid-sideMid-side

Decca Tree

Der Decca Tree wird hauptsächlich für Aufnahmen von Orchestern und großen Ensembles verwendet. Er wurde in den 1950er Jahren von Ingenieuren bei Decca Records entwickelt. Beim Decca Tree wird ein spezielles T-förmiges Mikrofonstativ über dem Kopf des Dirigenten aufgehängt. Auf dem T-förmigen Ständer befinden sich drei Mikrofone mit Nierencharakteristik, die nach links, rechts und in der Mitte ausgerichtet sind und dann entsprechend ihrer Konfiguration geschwenkt werden.

Es gibt keine festen Maße für den Abstand zwischen den Mikrofonen, aber der Standard scheint bei etwa 5-7 Fuß zu liegen. Bei kleineren Orchestern werden die Mikrofone in der Regel näher beieinander platziert, bei größeren Orchestern weiter auseinander.

Decca TreeDecca TreeDecca Tree
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