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Eine Einführung in Selbstoszillation und FM-Synthese - Teil 1

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Difficulty:IntermediateLength:ShortLanguages:
This post is part of a series called An Introduction to Self-oscillation and FM Synthesis.
An Introduction to Self-oscillation and FM Synthesis - Part 2

German (Deutsch) translation by Jamie Lay (you can also view the original English article)

Diese Serie von Quick-Tipps wird dir einen Einblick in die oft rätselhafte Welt der Selbstoszillation und FM-Synthese - zwei Prozesse, die grundlegend im Wesentlichen miteinander verbunden sind - gewähren. Ich verwende für dieses Beispiel Reason 4, aber die hier vorgestellten Prinzipien lassen sich auf die meisten Synths/Samplers/DAWs übertragen.

In diesem ersten Aufbau werde ich betrachten, wie schnelle Trigger und Loop-Punkte einen Selbstoszillationseffekt erzeugen, was zum einen ein exzellenter Einstiegspunkt, um die Grundlagen der FM-Synthese zu verstehen, zum anderen aber auch an sich eine herrliche Technik ist. Am Ende wirst du alle Fähigkeiten besitzen, welche du benötigst, um aus einem elementaren Sample einen kompletten Track zu kreieren.


Schritt 1 - Einen Sample auswählen

Um mit diesem Tut loslegen zu können, laden wir einen NNXT-Sampler, initialisieren den Patch und laden einen Sample hinein. Wirklich jegliches Sample tut es, allerdings verwende ich einen schönen, schweren Snare-Hit mit reichlich Tiefen, da ich den schon immer für einen guten Treffer halte.


Schritt 2 - Den Loop einstellen

Wenn du an dem 'Play Mode'-Drehregler unterhalb des Hauptfensters im NNXT-Editor-Panel drehst, kannst du mit einer Taste gedrückt den Sample in Wiederholschleife setzen.

Indem der Wert am 'Loop End'-Drehregler verringert wird, können wir den Abschnitt der Drum verkürzen, der geloopt wird. Mit dem Verkürzen des Loops wirst du anfangen zu hören, wie die wiederholten Snare-Schläge almählich zu etwas verschwimmen, das wie ein einziger Ton erklingt.


Also was geht da vor sich?

Um zu verstehen, was hier passiert, müssen wir unser menschliches Hörvermögen bedenken. Grob gesagt, sind wir in der Lage, Klänge von 30 Hz bis 20000 Hz zu hören, wobei dies von Mensch zu Mensch variieren kann. Hertz (Hz) misst die Schwingungen pro Sekunde, also können wir im Grunde alles, was weniger als 30 Mal pro Sekunde schwingt, nicht hören.

Nun, offensichtlich ist die Snare Drum hörbar für uns und enthält viele Frequenzen im hörbaren Spektrum, jedoch nicht die Rate, mit welcher das Sample getriggert wird. Sobald wir den Loop so verkürzen, dass das Sample mehr als ca. 30 Mal jede Sekunde (30 Hz) getriggert wird, so wird die Rate, mit welcher es getriggert wird, selbst hörbar, und wir nehmen einen einzigen Ton war anstatt einen sich wiederholenden Sound. Dies erklärt auch, warum sich aus kürzeren Loops höhere Noten ergeben - die 'Frequenz' des geloopten Samples wird erhöht.


Wie können wir das nutzen?

Sobald wir einen Ton wie diesen haben, können wir andere Funktionen des Samplers ausnutzen, um ihn zu manipulieren und unendlich viele Effekte zu erreichen; für viele musikbezogenen Anwendungen sollten wir jedoch zuerst das Sample etwas einstellen. Spiele mit den Loop-Punkten herum, bis du einen Ton gefunden hast, dessen Struktur dir gefällt.

Beachte: Du kannst den 'Loop Start'-Punkt auch nach innen bewegen, vergewissere dich jedoch, auch den 'Start'-Punkt um den gleichen Betrag mit nach innen zu bewegen, sonst wirst du den Start deiner Snare Drum zu Beginn jeder Note hören.


Deine Note stimmen

Jetzt müssen wir auf manuellem Wege die 'Root'- und 'Tune'-Regler so anpassen, dass unsere Note gegenüber dem Rest unserer Instrumente gestimmt ist. Verwende ein anderes Instrument und spiele C3 darauf, passe die Sampler-Einstellungen an bis das C3 des Samplers genauso klingt wie das des Instruments. Das kann etwas knifflig sein, wenn du es nicht gewöhnt bist, andere Instrumente wie z. B. Gitarren zu stimmen - du kannst dir auch einen Tuner oder ein Tuning-Plugin (kein Pitch-Korrektur-Plugin) zur Hilfe nehmen. Sobald du damit fertig bist, lässt sich dein Sample wie jedes andere Instrument spielen.

Sobald du an diesem Punkt angekommen bist, eröffnen sich unendliche Möglichkeiten - du kannst jeden beliebigen Loop aus jedem beliebigen Sample als Basis hernehmen und die Funktionen des Samplers nutzen, um einen Sound daraus zu formen. In diesem Stadium benutzt du den Loop im Grunde wie einen Oszillator, und alle bekannten Prinzipien der Synthese finden wie gewohnt ihre Anwendung.


Hier sind ein paar Vorschläge

  • Nutze einen Filter, um deine Töne abzumildern und unerwünschte Frequenzen zu entfernen.
  • Hüllkurven über Filter-, Amplituden- und andere Regler sind eine tolle Möglichkeit, deinen Sound entlang der Zeitachse zu formen.
  • LFOs können deinen Sounds wunderbare Bewegungen beimischen.
  • Nutze Effekte, um deine Sounds weicher zu machen oder interessanter zu gestalten.

Hier ist ein Basis-Track, den ich rein aus dem einen Snare-Sample heraus gebaut habe; jeder Sound in diesem Track wurde aus diesem Sample hergestellt, unter Zuhilfenahme der Techniken, die in diesem Tutorial beschrieben wurden.

Im nächsten Teil dieser Serie werde ich die Basics der FM-Synthese näher betrachten, und diese werden auf ein paar Prinzipien, die in diesem Tipp behandelt wurden, aufbauen.

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