Unlimited royalty free music tracks, footage, graphics & courses! Unlimited asset downloads! From $16.50/m
Advertisement
  1. Music & Audio
  2. Sound Design
Music

Eine Einführung in Selbstoszillation und FM-Synthese - Teil 2

by
Difficulty:IntermediateLength:ShortLanguages:
This post is part of a series called An Introduction to Self-oscillation and FM Synthesis.
An Introduction to Self-oscillation and FM Synthesis - Part 1

German (Deutsch) translation by Jamie Lay (you can also view the original English article)

Diese Serie von Quick-Tipps wird dir die FM-Synthese vorstellen. In diesem zweiten Teil werde ich die FM-Synthese näher betrachten. Ich werde den relativ einfachen Subtractor Synth in Reason verwenden, um dir zu zeigen, wie diese Art von Synthese funktioniert, und wie du anfangen kannst, es in der Praxis anzuwenden.


Also... Frequenz-Modulation?

Das FM steht für Frequenz-Modulation, was ziemlich buchstäblich ausdrückt, was bei dieser Art von Synthese vor sich geht. Im einfachsten Sinne umfasst diese Art von Synthese das Modulieren der Frequenz (Pitch) unseres Haupt-Oszillators. In diesem Beispiel moduliere ich die Tonhöhe mit einem einfachen dreiecksförmigen LFO.

Erhöht man die Geschwindigkeit des LFOs, so fängt das Flattern der Tonhöhe an zu einem Ton zu verschwimmen, und ab einem gewissen Punkt hört man seltsame Obertöne und eine Veränderung von einer sich verändernden Note zu etwas, das wie ein neuer, stetiger Ton erscheint.

Wenn du mein vorheriges Tut über Selbstoszillation verfolgt hast und hier einen Zusammenhang bemerkst, bist du auf der richtigen Spur. Das Gleiche, wie sich vorher mit unserer Loop-Geschwindigkeit ereignet hat, passiert nämlich hier mit der Geschwindigkeit des LFOs - sobald sie etwa 30 Hz (30 Zyklen pro Sekunde) erreicht, sind wir in der Lage, die Rate des LFOs selbst als einen hörbaren Sound wahrzunehmen, also die neue Note, die wir hören.


Die 'Hummel'-Analogie

Als ich meinen Studenten in der Uni dies erklärte, entwickelte ich eine Analogie mit einer Hummel. Stelle dir vor, eine Hummel sitzt an einer Wand vor dir. Sie schlägt ihre Flügel nur ganz träge. Dieses langsame Flattern erzeugt eine Vibration in der Luft, die du jedoch nicht hören kannst - es ist zu langsam - es ist zu tief für eine Frequenz, um von unseren Ohren wahrgenommen zu werden.

Wenn nun aber die Hummel sich dazu entschließt loszufliegen, fängt sie an, ihre Flügel viel, viel schneller zu schlagen - wenn die Frequenz, mit der die Flügel schlagen, den Bereich erreicht, den unsere Ohren erkennen können (etwa 30 - 20000 Hz), fangen wir an, das Geräusch zu hören.

In diesem Audio-Beispiel benutze ich einen LFO, um die Lautstärke der Note zu modulieren - höre, wie dies den Klang bei höheren Frequenzen beeinflusst:

Diese 'Amplituden-Modulation' ist das Prinzip hinter der AM-Synthese, aber lass uns nun auf FM fokussieren.


Mit einem normalen Oszillator anstatt einem LFO modulieren

Auch wenn der bisher verwendete LFO bei hohen Frequenzen bereits einen FM-Effekt erzeugte, wäre es besser, wenn wir etwas nehmen könnten, das in der Lage ist, in einem höheren Frequenzbereich zu arbeiten. Zum Glück sind Standard-Oszillatoren dafür gemacht, bei hörbaren Frequenzen zu operieren, und der Subtractor erlaubt dir, Oszillator 1 mit Oszillator 2 zu modulieren.

Nachdem sichergestellt ist, dass Oszillator 2 angeschaltet ist, habe ich den Mix-Control komplett nach Oszillator 1 gedreht - Ich möchte schließlich nicht den Ton hören, der durch Oszillator 2 generiert wird, sondern ihn lediglich nutzen, um die Pitch des Oszillators 1 zu modulieren, so wie ich es mit dem LFO kurz vorher angestellt hatte.

Höre, was passiert, wenn ich den FM-Drehknopf langsam aufdrehe und etwas Modulierung hinzufüge:

Indem du die Pitch und die Wellenform des Oszillators 2 abänderst, kannst du ziemlich interessante Klänge erreichen. Das Ganze kann manchmal ziemlich verrückt werden, wenn du die Pitch nur halbtonweise oder centweise veränderst, da eine Veränderung der Oktave lediglich nur bedeutet, dass die Frequenz von Osc2 immer ein Vielfaches der Frequenz von Osc1 sein wird.


Diese Klänge ausnutzen

Du wirst feststellen, dass die Pitch deiner Note oft dahinschwindet, sobald du anfängst, FM anzuwenden. Von da an kannst du es vorziehen, Osc1 manuell neu zu stimmen, um den Kammerton zu treffen, wobei dies die Klangfarbe des Sounds oft wiederum verändert. Eine andere Möglichkeit ist, einen Auszug des Klangs zu exportieren und in einen Sampler zu laden, um es in der exakt gleichen Weise, wie wir es im vorherigen Tut angestellt haben, neu zu stimmen.


Deinen Ton innerhalb eines Samplers einmalig stimmen

Nun müssen wir den 'Root'- und den 'Tune'-Drehknopf manuell so anpassen, dass unser Ton auf den Rest unserer Instrumente gestimmt ist. Nehme ein anderes Instrument, spiele C3, und passe die Regler des Samplers solange an, bis das C3 auf dem Sampler und das C3 des Instruments gleich klingen. Das kann etwas knifflig sein, wenn du es nicht gewohnt bis, andere Instrumente wie beispielsweise eine Gitarre zu stimmen - du kannst dir auch ein Stimmgerät oder ein Tuning-Plugin (kein Pitch-Korrektur-Plugin) zur Hilfe nehmen. Wenn du damit fertig bist, kannst du deinen Sample wie jedes andere Instrument spielen.

In diesem Beispiel wurden alle Sounds mit Ausnahme der Drums mithilfe der FM-Technik im Subtractor entwickelt.

Advertisement
Advertisement
Advertisement
Advertisement
Looking for something to help kick start your next project?
Envato Market has a range of items for sale to help get you started.