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Effektiver Akkordwechsel auf der Gitarre - Teil 2

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Difficulty:BeginnerLength:ShortLanguages:

German (Deutsch) translation by Elisabeth Prott (you can also view the original English article)

Ein guter Magier lässt durch die Technik eines Tricks nie die Illusion verschwinden.  Was das Gitarre spielen betrifft, so sollte das Publikum niemals hören wie man die Akkorde wechselt. Das bedeutet, man sollte auf nahtlose Akkordwechsel hinarbeiten.

Dies ist der zweite Teil des Tutorials in dem einige weitere Konzepte und Ideen vorgestellt werden.

Fingertricks

Die meisten Menschen bevorzugen den Zeige - oder Mittelfinger, und das aus gutem Grund, denn sie sind stärker als die anderen.  Das liegt an der Anordnung und Verteilung der Sehnen in der Hand.

Folglich denken wir, dass unsere Finger am besten in der Reihenfolge Zeigefinger (eins) zum kleinen Finger (vier) funktionieren, aber das ist nicht der Fall.

Um mein Argument zu verdeutlichen, halten Sie die Hand vor sich und schließen dann langsam ihre Finger in die Handfläche. Anstatt 1-2-3-4, wie Sie es erwartet haben, schließen Sie die Finger 4-3-2-1. Das ist die natürliche Abfolge der Finger.

Wenn Sie unsicher sind, versuchen Sie die Finger 1-2-3-4 zu schließen; Sie werden einen Widerstand spüren und es fühlt sich unnatürlich an.

Das führt uns zu meinem nächsten Punkt.

Spielrichtung

Denken Sie an die grundlegenden Akkorde, die den Zeigefinger für den untersten gegriffenen Ton verwenden. Mir fallen zwei ein - A und Em.

Wenn Sie den Akkordwechsel immer noch mit dem Zeigefinger beginnen, ist es sehr wahscheinlich, dass Sie den Akkord entgegen der Reihenfolge der Saiten aufbauen. Das wird ihr Spiel unweigerlich langsamer machen, da Sie erst warten bis der Akkord aufgebaut und gegriffen ist, bevor Sie die Saiten anschlagen.

Sie sollten mit dem Finger "führen", den Sie als erstes benötigen und das ist nicht unbedingt der Zeigefinger.

Im Handumdrehen

Während einige Griffe sofort beim Aufsetzen der Finger geformt werden können, benötigt man für den Aufbau anderer länger. Selbst wenn Sie das Problem, das im vorigen Punkt behandelt wurde, überwunden haben, kann es sein, dass immer noch Pausen beim Spielen entstehen.

Das liegt daran, dass Anfänger erst die Saiten anschlagen wenn der komplette Akkord gegriffen wurde. Erfahrenere Spieler haben eine grundlegende Tatsache erkannt:

Eine Saite muss erst dann gegriffen werden, wenn Sie angeschlagen wird.

Das bedeutet, dass Sie einen Akkord fortlaufend spielen können. Solange jede Note gegriffen wird, bevor die Saite gespielt wird, erreichen Sie den gewünschten Klang.

Außerdem entstehen so kaum noch Pausen, da Sie nicht mehr den kompletten Akkord greifen müssen, bevor Sie spielen. 

Nicht loslassen 

Eine weitere Ursache für Pausen kann sein, dass zu viele Schritte ausgeführt werden beim Akkordwechsel. Das größte Problem ist die Saiten komplett loszulassen.

Das kann manchmal unvermeidlich sein, abhängig von den Anforderungen beim Wechseln, sollte aber sonst vermieden werden.

Die Finger von den Saiten wegzunehmen ist einfach, aber sie alle wieder neu anzuordnen kostet Zeit. Dabei riskieren Sie jedes mal unerwünschte Geräusche auf den Saiten zu produzieren.

Dies zu beheben wird nicht nur den Akkordwechsel schneller machen sondern auch den Klang verbessern.

Gemeinsame Noten

Man muss nicht bei allen Griffen die Finger komplett vom Griffbrett nehmen zum Akkordwechsel. Das gilt besonders wenn zwei Akkorde eine oder mehrere Noten gemeinsam haben.

Hier ein Beispiel: die Akkorde C-Dur und A-Moll. Auf den ersten Blick sind sie verschiedene Arten von Akkorden. Beide haben jedoch zwei Töne gemeinsam: C und E.

Wenn offene Akkorde gespielt werden, liegt E auf dem zweiten Bund der D-Saite und C auf dem ersten Bund der B-Saite. Diese Noten werden bei beiden Akkorden an der gleichen Stelle mit den selben Fingern gegriffen.

Überlegen Sie, warum sollten Sie die Finger anheben beim Wechsel von einem Akkord zum nächsten? Das macht keinen Sinn. Anfänger tun dies jedoch oft, da sie es für eine komplett neue Form halten.

Wenn Sie sich eine Akkordfolge ansehen, versuchen Sie die gemeinsamen Noten der Akkorde zu identifizieren. Neben der Verbesserung ihrer Akkordwechsel wird es ihr Verständnis der Noten der einzelnen Akkorde verbessern. Das verbessert wiederum ihre Kenntnis des Griffbretts, was für alle Aspekte des Gitarrenspielens nützlich ist.

Differenzen ausgleichen

Gemeinsame Noten bilden einen Drehpunkt. Damit meine ich, dass man sich dort abstützen kann um die Finger oder sogar die ganze Hand zu drehen, um sie von einer Handhaltung zur nächsten zu bewegen.

Natürlich beinhaltet nicht jeder Akkordwechsel solche Noten. Sie müssen die Saiten trotzdem nicht loslassen. Wenn es keinen Ankerpunkt gibt, müssen Sie einen schaffen.

Zum Beispiel der Wechsel von G-Dur zu C-Dur bei offenen Akkorden. Während beide die Note G verwenden, wird der Ton nur beim G Akkord gegriffen (bei C-Dur wird die Seite nicht gegriffen) und ist somit nicht von Nutzen.

Beim Wechsel heben Sie den dritten Finger von seiner Position im C-Dur Akkord und legen Sie ihn auf den dritten Bund der A-Seite. Sie befinden sich jetzt auf der Grundnote vom C-Dur Akkord. Wenn Sie das richtig gemacht haben, sollten Sie den dritten Finger an der Rückseite des zweiten Fingers spüren.

Drücken Sie den dritten Finger runter und bringen sein Gewicht auf den zweiten Finger. Während der Finger an seinem Platz bleibt können Sie ihre Hand jetzt in die Position für C-Dur drehen. Wenn Sie unsicher sind was ich genau meine, sehen Sie sich ihren Daumen an beim Greifen von G-Dur, er ist an der Bassseite des Halses.

Wenn Sie C-Dur greifen, bewegt er sich in Richtung der Diskantsaiten und das bedeutet, Sie müssen die Hand in eine andere Richtung drehen.

Es dauert etwas sich daran zu gewöhnen, aber es ist sauberer und schneller und garantiert, dass Sie den Akkord in Spielrichtung greifen.

Zusammenfassung

In diesem Tutorial habe ich Ihnen das Folgende nähergebracht:

  • Die Finger arbeiten verkehrt herum
  • Akkordwechsel in Spielrichtung vornehmen
  • Eine Saite muss erst kurz bevor Sie angeschlagen wird, gegriffen werden
  • Versuchen Sie nicht komplett loszulassen
  • Gemeinsame Noten beschleunigen den Akkordwechsel
  • Wenn es keine gemeinsamen Noten gibt, schaffen Sie einen Drehpunkt

Die Umsetzung dieser Ideen braucht Zeit aber durch deren Übung werden Sie zu einem besseren Gitarrenspieler.

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