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ReWire in Cubase

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Difficulty:IntermediateLength:ShortLanguages:

German (Deutsch) translation by Jamie Lay (you can also view the original English article)

ReWire ermöglicht es dir, bis zu 64 Audiokanäle zu übertragen, bis zu 256 Kanäle unterstützt ReWire2. ReWire dient dazu, Ressourcen zwischen Anwendungen zu teilen, insbesondere die Soundkarte und die Kontrolle über die Outputs jedes einzelnen Kanals über die Soundkarte.

Außerdem wird der Transport beider DAWs synchronisiert, sodass du lediglich den Transport in Cubase steuern brauchst und es wird in der geReWiredten Anwendung, wie z. B. Pro Tools, FL Studio, Reason, Studio One, automatisch gespiegelt.

Dir ist auch die Option gegeben, Kanäle entsprechend deinen Bedürfnissen separat zu mischen. ReWire2 ermöglicht es, MIDI-Spuren aus Cubase zu den unterstützten Applikationen zu schicken, wodurch Einklang zwischen den verschiedenen Anwendungen geschaffen wird. In der einen Anwendung kannst du verschiedene VSTs auswählen und diese dann über den MIDI-Kanal in Cubase spielen.

Diese Vorgehensweise hilft dir dabei, die Auslastung deines Systems zu reduzieren, und hilft dir, die Session auf einer flüssigeren Art und Weise durchzuführen, anstatt die Audio-Anwendungen in einem getrennten Arbeitsschritt zu laden.

Grundlegende Vorgehensweise

Die wichtigste Sache, die du zu beachten hast, bevor du ReWirest, ist die Start-Reihenfolge. Da Cubase in diesem Fall der Master ist, öffne Cubase zuerst, und dann die zweite DAW.

Beim Beenden muss diese Reihenfolge umgekehrt werden: Zuerst wird die sekundäre DAW, dann Cubase beendet.

Sobald Cubase geöffnet ist und du eine andere DAW startest, welche ReWire unterstützt, wird sie automatisch nach Cubase geroutet. Im Falle, dass du die sekundäre DAW laden möchtest, ohne dass Cubase sie ReWired, musst die sekundäre DAW zuerst, und dann Cubase geöffnet werden.

Beachte, dass, wenn du das vor hast, beide Anwendungen die Soundkarte nutzen werden, und das kann zu einer gewaltigen Auslastung deines Systems führen.

ReWire starten

All diejenigen Anwendungen, die ReWire unterstützen, werden im "Geräte"-Menü in einer separaten Gruppe aufgelistet. Wähle die benötigte Anwendung aus der Liste aus. Ein Panel bestehend aus den verfügbaren Kanälen für diese Anwendung wird sichtbar.

Folglich selektiere und aktiviere die verschiedenen Kanäle, die in der Anwendungen unterstützt werden, indem du auf den Power-Button neben den jeweiligen Kanälen klickst. Wenn die Anwendung Stereo-Kanäle unterstützt, sind sie als eine gekoppelte Gruppe vorhanden, sodass du nur einen der Kanäle anschalten musst; der andere Kanal wird dann automatisch mit angeschalten.

Wenn nur Mono-Kanäle vorhanden sind, schalte jeden einzelnen Kanal je nach Bedarf an. Bedenke, dass mit jedem aktivierten Kanal die CPU-Auslastung steigt.

Um die Dinge verständlicher zu gestalten, benenne die Kanäle um, so wie du sie in der Anwendung geroutet hast. Es ist immer eine gute Idee, Tracks danach zu benennen, was in den jeweiligen Kanälen geschickt wird.

Es hilft dir dabei, einfacher zu erfassen, was jeder Kanal im Mixer-Fenster repräsentiert. Die Default-Bezeichnungen werden sich in dieser Situation wahrscheinlich nicht als besonders nützlich erweisen.

Die ReWire-Anwendung konfigurieren

Eines der wichtigen Features von ReWire sind die synchronisierten Transporte. Kontrolliere die Wiedergabe für beide, Cubase und die ReWired-Anwendung, über den Transport in Cubase. Die unterstützten Transport-Bedienelemente in der ReWired-Anwendung werden in Cubase gespiegelt, und du kannst die Einstellungen via Cubase kontrollieren.

Wenn du den Play-Button innerhalb der ReWired-Anwendung drückst, so wird dies automatisch in Cubase widergespiegelt. Aufnahme jedoch ist nicht miteinander verknüpft, sodass du die Aufnahme-Optionen getrennt einstellen kannst.

Wenn du eine Loop-Region in dem einen Programm aufgezogen hast, wird diese automatisch in Cubase reflektiert.

Auf diese Weise kannst du die eine Anwendung im Loop abspielen und auch Cubase wird die gleiche Region synchron mit jener Anwendung abspielen. Das eignet sich hervorragend, um separate VSTs oder Instrumente in beiden Applikationen gleichzeitig zu testen.

Beispielsweise spielst du einen Drum-Loop in dem einen Programm und testest den Klang eines Synthesizers des anderen Programms synchron mit dem Drum-Loop.

Das Einstellen des Tempos in Cubase wirkt sich automatisch auf die andere Anwendung aus. Veränderst du das Tempo in jener anderen Anwendung, so wird es automatisch auch in Cubase angepasst.

Wenn du jedoch eine Tempo-Spur in Cubase hast und die Geschwindigkeit in der ReWired-Anwendung veränderst, dann wird die Tempo-Spur in Cubase deaktiviert und Cubase wird dem Tempo, welcher in der anderen Anwendung eingestellt ist, folgen.

Wird MIDI via einer ReWire2-unterstützten Applikation genutzt, stehen die MIDI-Kanal-Outputs dieser Anwendung als MIDI-Outputs für MIDI-Spuren in Cubase zur Verfügung. Mit diesem Vorgehen kannst du MIDI-Spuren in Cubase über die MIDI-Kanäle in der ReWired-Anwendung abspielen.

Sample Rate

Stelle beim Festlegen der Sample Rate eines Projekts sicher, dass die ReWire-Anwendung die gleiche Rate unterstützt. Manche Anwendungen oder Synthesizers unterstützen nämlich nur eine limitierte Sample Rate, und wenn Cubase nicht auf diese Sample Rate gesetzt ist, könnte die Tonhöhe des Sounds der anderen Applikation tiefer oder höher als die originale Pitch klingen.

Falls dieses Problem auftauchen sollte, setze die Sample Rate von Cubase auf diese, die von der ReWired-Anwendung oder Synthesizer unterstützt wird.

Fazit

ReWire ist ein sehr nützliches Protokoll, das dir dabei helfen kann, eine andere Anwendung innerhalb Cubase anzusteuern mit den vollen Möglichkeiten beider Programme. Alle Kanäle, die via ReWire geroutet werden, können als ganz normale Kanäle in Cubase gehandhabt werden.

Du hast die Möglichkeit, EQs, Inserts, Sends hinzuzufügen oder aber auch auf andere Busse zu routen. Es können auf diesen Kanälen auch Automationen geschrieben werden, so wie du es bei einer normalen Spur in Cubase auch machen würdest. Du hast auch die Option, diese Spuren als Single Audio Track oder Multi-Tracks je nach Bedarf zu exportieren.

Um mehr über das Exportieren von Audio-Spuren in Cubase zu erfahren, verweise ich auf das folgende Tutorial:

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