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Sieben Schritte Unvergessliche Melodien zu kreieren - Teil 1

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Difficulty:BeginnerLength:MediumLanguages:
This post is part of a series called Seven Steps To Writing Memorable Melodies.
Seven Steps To Writing Memorable Melodies - Part 2

German (Deutsch) translation by S Sadik (you can also view the original English article)

Die mir am häufigsten gestellte Frage von meinen Schülern lautet 'Wie schaffe ich eine richtig gute Melodie?' Es gibt leider keine einfache Antwort wie "Das machst du so..." Jedoch habe ich über die Jahre Techniken und Tipps entwickelt, die von Anfängern  genutzt werden können, interessantere Melodien zu erschaffen.

Ich habe zu meiner Zeit sehr vielen Lieder von Amateur Komponisten und Musik enthusiasten zu gehört. Es tut mir leid das sagen zu müssen, jedoch sieht es so aus als würden viele das wichtigste Element (meiner Meinung nach) -die Melodie- vergessen und viel zu sehr auf die Instrumentenauswahl, Effekte, Songtexte etc. konzentrieren. Im schlimmsten Fall ist die Melodie ein mit zufälligen Tasten beschmücktes etwas oder eine Stumpfe und 'offensichtliche' Melodielinie im besten Fall. Ohne eine starke Melodie wird ein Lied es eher selten auf eine iTunes Playlist von jemandem schaffen.

Also, wie schaffen wir es, aus der allzu bekannten und ich wage es zu sagen 'langweiligen' Melodielinie, etwas erfreuliches für das Ohr, etwas interessantes, unvergessliches zu kreieren, was die Herzen der Zuhörer erobert? In diesen kurzen Schritten biete ich dir die Möglichkeit eigene interessante Melodien zu entwickeln, so etwas wie hier...

Die Audiodatei sowie die Schritte in dieser Anleitung werden auf dem Klavier gespielt. Unglücklicherweise wurde ich nicht mit einer Stimme gesegnet, die es Wert ist, außerhalb meines Autos oder Badezimmers gehört zu werden. Ich habe die Noten der Melodie betont, so das man es ganz einfach raushören kann. Das Beispiellied habe ich ganz einfach in ein paar Minuten geschaffen. Je nach dem wie meine Laune wäre, wäre das Lied anders gewesen... jedoch hätten alle etwas gemeinsam. Sie müssten alle die Grundschritte, die hier aufgelistet sind, durchlaufen.

Ich werde einige Beispiele zeigen. Zu den jeweiligen Beispielen werde ich auch die Noten sowie eine Audio zu weisen für die, die Noten nicht so gut lesen können. Seid euch einfach bewusst, dass die Noten in ihrer einfachsten Form mit ihrer Begleitung gezeigt werden. Es wird versucht den gleichen Sound vom Endprodukt in jeder Audio zu haben, damit man sieht, wie wir uns dahin arbeiten.



Schritt 1: Die Verbindung zwischen Akkorden und der Melodie verstehen

Dies ist der wichtigste Teil einen besseren Song schreiben zu können und gleichzeitig auch der einfachste. Das Hauptziel ist es sicher zu stellen, das man an manchen Stellen vom Lied (wie zum Beispiel am Anfang vom Beat oder am Ende) auf eine Note 'landet', die im jeweiligen gespielten Akkord vorhanden ist. Was ich damit meine? Nun ja, wenn der Akkord der gespielt wird C-Dur ist, dann ist die Note die gespielt werden sollte entweder C, E oder G (die Noten, die den Akkord kreieren).  Wenn ein G-Dur gespielt wird, dann ein G, H oder D.

Lasst es uns an einem Beispiel genauer anschauen.

C-> G / H -> Am -> C / G -> F -> Em -> Dm -> G

(für die, die mit dieser Schreibmethode nicht vertraut sind, C steht für ein C-Dur und Am für A-Mol. G/H steht für einen G-Dur Akkord, der ein H im Bass hat, statt einem gewöhnlichen G. Du kannst hier mehr über Akkorde lernen: https://en.wikipedia.org/wiki/Chord_notation).

Wenn wir eine Melodie mit dieser Akkord folge haben würden, dann würde es allein mit dem vom Schritt 1 erwähnten Tipp so klingen:

Hier kannst du sehen, dass die erste Melodie note ein E ist, welches im C-Dur Akkord drinnen ist. Ich hätte auch C oder G nehmen können und das hätte genau so richtig geklungen, aber für dieses mal habe ich mich für's E entschieden. Im zweiten Balken ist der Akkord ein G-Dur. Hier habe ich mich für das G entschieden (hätte aber auch ein H und D nehmen können, da diese auch im G-Dur drinnen sind). Im dritten Balken ist der Akkord ein A-Mol (A, C, E), also habe ich mich für ein C entschieden.

Ok, nachdem ich es mir erneut angehört habe, ist mir aufgefallen, dass es aus reinem Zufall schon wie ein sehr bekanntes klassisches Stück klingt (Pietro Mascagni: Cavalleria Rusticana - Intermezzo, ungefähr bei Minute 1:40). Trotz der Ähnlichkeit mit einem bereits existierenden bekannten Stück, es sollte auffallen, das es eine sehr sanfte und beruhigende Melodie ist. Es klingt nicht so, als ob jemand einfach die Tonleiter hoch und runter spielt, es gibt eine Struktur.  Das liegt daran, dass jede gespielte Melodie im gespielten Akkord drinnen ist.

Es macht keinen unterschied, welche Note man aus dem Akkord spielt. Hier ist ein weiteres Beispiel, mit dem einzigen unterschied, dass ich beim G-Dur Akkord eine andere Note spiele.

Und erneut ist es sehr passend. (Auch das hier klingt einem klassischen Lied ähnlich,  Pachelbel's Canon in D Major bei Sekunde 20). Solange du verstehst, welche Noten in einem Akkord gespielt werden, kannst du anfangen die 'haupt' Noten für deine Melodie zusammen zu stellen.



Schritt 2: Das Nutzen von anderen Noten in der Tonleiter

Nachdem wir einige Noten für unsere Melodie haben (Schritt 1), können wir anfangen über zusätzliche Noten nachzudenken. Aber wie suchen wir uns aus, welche Noten wir hinzufügen können?

Was man sich bewusst machen sollte ist, welche Tonleiter das Lied hat um dann nur Noten aus dieser Tonleiter zu verwenden. Das versichert, dass man keine unpassenden Noten spielt. (Natürlich gibt es auch Fälle, wo man absichtlich Noten von anderen Tonleitern benutzt, aber um simpel zu bleiben ignorieren wir das für's erste einfach.)

Im vorherigen Beispiel war der Song in C-Dur. Zu wissen, in welcher Tonleiter dein Lied ist, ist ein wichtiger Teil beim komponieren. Wenn du mit Tonleitern nicht allzu vertraut bist empfehle  ich dir diese zu lernen (es gibt gewisse Bücher und Webseiten, die dir bei sowas helfen können). C-Dur hat eine reine Tonleiter, beim Klavier werden keine schwarzen Tasten verwendet. Daher sollten wir uns nur auf die weißen Tasten fokussieren, um sicher zu Stellen, einen angenehmen Sound zu bekommen.

Ok, nun werden wir Noten aus der C-Dur Tonleiter verwenden, entweder hoch oder runter der Tonleiter, um zu den anderen ''haupt'' Noten zu gelangen (wie wir es bei Schritt eins schon festgelegt haben).

Mit den Tipps von 1 und 2 habe ich mich zu den jeweiligen 'haupt' Noten hochgearbeitet, wie man es im folgenden Beispiel sieht.

Man merkt, dass man allein mit dem hinzufügen von den Noten (im ersten Balken vom E zum G im zweiten Balken) die Melodie interessanter gestaltet. Und auch hier hätte ich es umgekehrt machen können und es hätte sich trotzdem gut angehört. Versuch's selbst und probier rum. Was wichtig ist, ist dass ich nur Noten aus der C-Dur Tonleiter verwendet hab, um die oben gezeigten Beispiele zu erstellen.


Zusammenfassung

Die Schritte 1 und 2 zu benutzen reicht schon aus um eine gute Melodie zu erschaffen. Sie sind simpel und man kann es sich einfach anhören. Es wird nicht zu sehr hin und her gehüpft.

Im zweiten Teil gucken wir uns Techniken an, um die Melodie noch interessanter zu machen und um ein bisschen mehr Einzigartigkeit hinzuzufügen.

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