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Sieben Schritte um unvergessliche Melodien zu kreieren - Teil 2

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Difficulty:BeginnerLength:ShortLanguages:
This post is part of a series called Seven Steps To Writing Memorable Melodies.
Seven Steps To Writing Memorable Melodies - Part 1
Seven Steps To Writing Memorable Melodies - Part 3

German (Deutsch) translation by Robert Thomas (you can also view the original English article)

Willkommen zum zweiten Teil dieser Mini-Serie.  Falls Sie Teil Eins noch nicht gelesen haben, empfehle ich sich diesen zunächst anzuschauen, um besser verstehen zu können, was mit den folgenden Schritten des Tutorials erreicht werden soll.  Hier gelangen Sie zu Teil 1.

Bisher haben wir ausgearbeitet, welche Noten wir wählen sollten, um einen angenehmen Klang und keine zufällige oder widersprüchliche Abfolge von Tönen zu erhalten.  In den nächsten zwei Schritten, lernen wir Techniken, um die Melodie raffinierter zu gestalten, indem wir einfache Methoden bezüglich der Reihenfolge der gespielten Noten anwenden. 


Schritt 3: Die 'gewünschte' Note um einen ganzen Ton überspringen 

Ich gehe davon aus, dass sie verstehen worum es sich bei einem ganzen Ton handelt?  Im Grunde von C zu D, D zu E und so weiter.  Was meine ich also, mit die gewünschte Note zu überspringen?  Hören wir uns das Audiobeispiel an, um dies besser erklären zu können. 

In Schritt 2 des bisherigen Musters entschieden wir, dass die akkordbezogene Note im zweiten Takt ein G sein soll.  Nun können wir in Takt 1 ein wenig vorausplanen.  Während wir die Töne spielen, welche auf das G hinarbeiten... überspringen wir zunächst das G um einen ganzen Ton, landen auf dem A, bis wir schließlich im zweiten Takt beim gewünschten G ankommen. 

In anderen Worten, widerstehen wir dem natürlichen Instinkt, die Tonleiter einfach von E zu G hochzuklettern, indem wir das G um einen ganzen Ton überspringen, ein A spielen, und dann die Klangfolge mit dem gewünschten G im zweiten Takt abschließen. Merken Sie sich, sollten die Noten in unserer Melodie in der Tonleiter absteigen, so springen wir zunächst einen Ton unter die Zielnote, ehe wir anschließend wieder einen hoch gehen. 

Diese Technik verlangt etwas Vorausplanung, aber sobald sie diese gemeistert haben, stellt sie einen sehr effizienten Weg, ihrer Melodie etwas Raffinesse zu verpassen, dar.  Der nächste Schritt bedient sich abermals der Methode des "Springens" zwischen den Tönen, jedoch diesmal um sechs Noten der Tonleiter!


Schritt 4: Überspringen von sechs Noten innerhalb der Tonleiter 

Ein weiterer großartiger Tipp, welcher Ihrer Melodie die notwendige Würze verleiht, ist es Notensprünge von sechs Tönen, entweder auf- oder abwärts der Leiter, einzubauen.  Dieser deutliche Sprung zwischen den Noten kann extrem effektiv sein, wenn er im richtigen Moment eines melodischen Abschnitts angewendet wird. 

Wenn wir mit unserer bisherigen Melodie weiterarbeiten, wäre nach dem G im zweiten Takt ein guter Punkt für ein Sechstonintervall (Sprung).  Wir springen vom G hinab zum B (vom G, über F, E, D, C und landen auf B), bevor wir in Takt drei mit dem C enden. 

Ich hoffe Sie bestätigen  wie dieser Sechstonsprung der Melodie etwas Besonderes verpasst. Und tatsächlich, haben wir allein mit diesen drei Takten, schon den Anfang einer wunderschönen und wiedererkennbaren Notenfolge. 

Die gleiche Technik können wir, mit einem weiteren Sprung um sechs Töne, zum fortsetzen der Melodie nutzen. Dieses Mal vielleicht die Tonleiter hinauf, vom C, auf welchem wir in Takt vier landeten, hoch zum A (am Start von Takt Nummer fünf).  Wir wissen, dass dies gut klingen wird, da die Note A, auf welche wir springen werden, ein Teil des F-Dur-Dreiklangs, der wiederum jener Akkord ist, welcher in dem Augenblick sowie wir auf das A hinunter springen, gespielt wird!


Schritt 5: wiederholende Muster

Aber warum funktionieren die Takte 5, 6 und 7 so gut mit der Beispielmelodie aus Schritt 4? Nun, zunächst einmal, da sie sich der bisherigen Schritte dieses Tutorials bedienen.  Desweiteren passen sie so besonders gut zu den Tonfolgen der ersten drei Takte, da sie sich der gleichen Notenmuster bedienen. 

Das wiederholen von Notenmustern ist ein Trick, welches sich berühmte klassische Komponisten oft zu nutzen machten, und dies mit beeindruckender Wirkung.  Man muss nicht zwangsläufig die gleichen Töne wiederholen (auch wenn dies ebenso eine effektive Methode ist), sondern es werden die gleichen Notenabstände, welche man auf der Skala entweder hoch oder runter transponiert, eingesetzt.  Wenn Sie Takt 1 und 2 im Notenblatt mit Takt 5 und 6 vergleichen, bemerken Sie, dass diese die gleiche Vorlage benutzen, lediglich werden die Töne sechs Noten höher gespielt. 

Wiederholende Notenverhältnisse machen die ohnehin schon angenehme Melodie noch einprägsamer für den Zuhörer, und dadurch noch etwas "eingängiger" nach ein paar wenigen Durchläufen.

Ein gutes Beispiel für eine, wie ich finde, fabelhafte Melodie, welche Wiederholungen sehr effektiv nutzt, ist das "Glasgow Love Theme" vom "Love Actually Soundtrack" (siehe unten).  Hören Sie einmal genau hin, und Sie werden bemerken, wie es dem Komponisten gelungen ist, eine unglaublich dynamische Tonfolge aus nur wenigen melodischen Mustern zu gestalten.  Craig Armstrong wiederholt gefühlvoll verschiedene  harmonische Intervalle auf diversen Lagen der Notenleiter, und demonstriert uns damit eindrucksvoll, wie man mit diesen "repetitiven Mustern" eine einzigartige Wirkung erzielen kann. 


Zusammenfassung 

Mit Hilfe der hier (Teil 2) genannten Methoden, zusammen mit denen aus Teil 1 der Tutorialreihe, sollten sie jetzt erkennen, wie diese fünf bereits kennen gelernten Techniken, die Grundbausteine zum komponieren einer wundervollen Melodie bilden.  Durch das Überspringen des "erwarteten" Tons um eine ganze Note, das Kreieren neuer Stimmungen, mittels Sechstonsprüngen hinauf oder herunter der entsprechenden Tonleiter, und dem cleveren Wiederholen von Notenmustern. 

Im dritten Teil dieser Serie befassen wir uns mit den finalen zwei Methoden dieser siebenteiligen Anleitung, sowie einem zusätzlichen Tipp zum Thema Kreativität. 

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